Geschichte des Madeiraweins

Die Anfänge – 15. bis 17. Jahrhundert



Die Herstellung von Madeirawein, so wie wir ihn heute kennen, wurde zufällig entdeckt.

Schon kurz nach der Entdeckung bzw. Besiedlung Madeiras im Jahr 1419 wurde auf Madeira neben Weizen und Zuckerrohr auch Wein angebaut.



Die ersten Rebsorten, die auf Madeira angebaut wurden, dürften mit großer Wahrscheinlichkeit von portugiesischen Siedlern vom Festland mitgebracht worden sein. Vermutlich wurde der Wein für den Eigenbedarf angebaut, denn das Hauptanbauprodukt war bereits 1466 das Zuckerrohr.

Als Exportgut wurde Zucker auf das portugiesische Festland, den Golf von Guinea, die afrikanischen Märkte, die Märkte des Mittelmeerraums und nach Nordeuropa verschifft.​

Der Wein spielte zunächst keine große wirtschaftliche Rolle und wurde vermutlich für den Eigenbedarf der Bewohner Madeiras und für die Seeleute, die auf Madeira Station machten, produziert. Der venezianische Seefahrer Alvise da Mosto schreibt in seinen 1505 erschienenen Aufzeichnungen über seine Seereisen, dass er, als er 1450 Madeira anlief, wirklich gute Weine vorfand. Unter anderem erwähnt er bereits die Rebsorte Malvasia Cândida, die von Kreta stammt.

1492 entdeckte Christoph Kolumbus Amerika. Als Zuckerhändler hatte er einige Jahre zuvor (hier wohl 1478, nicht 1748) auf Porto Santo gelebt und dort Filipa de Perestrelo e Moniz geheiratet, die Tochter des Bartolomeu Perestrelo, einem der drei Kapitäne, die maßgeblich an der Besiedlung Madeiras beteiligt waren. Die Entdeckung Amerikas sollte weitreichende Folgen für Madeira haben.


Wirtschaftlicher Aufschwung



Funchal erhielt 1508 die Stadtrechte, und 1514 lebten bereits 5.000 Menschen auf Madeira. 1515 ließ sich der Italiener Simão Acciaioly auf Madeira nieder. Er soll die Rebsorte Malvasia Babosa eingeführt haben.​

Das Hauptexportgut Madeiras war zu dieser Zeit immer noch der Zucker. Ab 1506 begann jedoch allmählich der Niedergang, verursacht durch Überproduktion, Pflanzenkrankheiten und vor allem durch die billigere Zuckerproduktion Südamerikas. Nach und nach wurden ehemalige Zuckerrohrfelder zu Weinfeldern.


Madeirawein des 15. bis 17. Jahrhunderts


Der Madeirawein des 15. bis 17. Jahrhunderts hatte wenig Ähnlichkeit mit dem heutigen Madeirawein. Es war ein Tafelwein. Er war zwar von guter Qualität, aber nicht für den Export geeignet; auf langen Seereisen wäre er gekippt.

Dank seiner geografischen Lage wurde die Insel ein wichtiger Halt und Handelsort. Die Schiffe, die sich auf dem Weg nach Indien oder in die westindischen Inseln befanden, stoppten auf ihrer Route auf Madeira und füllten Nachschub auf. So stieg die Nachfrage nach Madeirawein bei den Schiffsbesatzungen.

Damit Madeirawein ein Exportgut werden konnte, musste die Idee des Aufsprittens erst auf Madeira Einzug halten. Der ausgegorene Wein wurde für die Seereise mit Zuckerrohrschnaps (aguardente) stabilisiert. So eignete er sich für den Export und erfreute sich großer Beliebtheit.

Schon bald wurde Madeirawein nach Russland, Nordeuropa und nach Amerika exportiert. Der Export erfolgte in 470-Liter-Fässern (pipas).
Doch auch dieser Madeirawein war noch nicht mit dem heutigen Madeirawein vergleichbar.

Der Madeirawein des 18. Jahrhunderts


Der Legende nach kehrte eine Ladung Wein nach Madeira zurück. Als der Händler seinen Wein probierte, war er überrascht, dass sich der Wein geschmacklich verbessert hatte. Schnell fand man heraus, dass die geschmackliche Veränderung an den hohen Temperaturen in den Laderäumen der Schiffe während ihrer Seereisen über den Äquator lag.

Um solche Weine auch nach Nordeuropa, Russland und Nordamerika exportieren zu können, wurden Weine vor dem Export dorthin zunächst auf eine Seereise über den Äquator geschickt und dann erst in nördlichere Bereiche exportiert. Der sogenannte vinho da roda war geboren.




Da dies eine sehr kostspielige Methode war, begann man, Weine auf Madeira zu erhitzen, indem man Fässer draußen an sonnigen Plätzen lagerte (vinho do sol) oder sie auf Speichern reifen ließ.
Durch die steigende Nachfrage reichte die Sonnenerwärmung und die Lagerung auf Speichern bald nicht mehr aus. 1794 wurde das erste künstlich erwärmte Lagerhaus (armazém de calor) von Pantelao Fernandes gebaut, das man sich als großes Gewächshaus vorstellen kann. Kurz darauf begann man, die Weine mit Hilfe von warmem Wasser zu erhitzen. Eine dreimonatige Erhitzung in den estufas sollte einem Wein ähneln, der vier bis fünf Jahre in einem Holzfass auf einem Speicher gereift hatte.

Die wichtigsten Exportgebiete waren Indien und Nordamerika. Besonders in Nordamerika erfreute sich Madeirawein großer Beliebtheit. Als am 04. Juli 1776 die Unabhängigkeitserklärung unterschrieben wurde, stießen die Gründerväter mit Madeirawein darauf an.


Das 19. Jahrhundert – Krisen, Mehltau, Reblaus, Emigration


Am Anfang des 19. Jahrhunderts florierte der Madeirahandel. Bis zu 20.000 pipes (eine pipe = 470 l) Madeirawein wurden verschifft. Der Handel wurde von den Briten auf Madeira dominiert, und da sie die Insel nahezu wie eine britische Kolonie ansahen, wurden sie bei der einheimischen Bevölkerung unbeliebter. Im Rahmen der napoleonischen Kriege besetzte die britische Armee Madeira, wodurch der Eindruck, dass Madeira eine britische Kolonie sei, verstärkt wurde.

Dadurch, dass inzwischen auch auf den Azoren, Sizilien und Teneriffa „Madeirawein“ produziert wurde und durch einige schlechte Ernten auf Madeira, sank die Nachfrage nach echtem Madeirawein nach 1815 signifikant. Auch der amerikanische Markt war gegen die Konkurrenz nicht zu halten. 1824 hatten die Weinbauern Madeiras 40.000 pipes, die sie nicht verkauft bekamen.​


Der Miguelistenkrieg

Im Rahmen des Miguelistenkrieges wurden für Importgüter Madeiras hohe Steuern erhoben bei einem gleichzeitigen Exportverbot von Madeirawein nach Brasilien. 1830 wurden gerade einmal 4.680 pipes exportiert. Das war für die Bevölkerung katastrophal, weil Wein nach wie vor das Hauptexportprodukt Madeiras war.​


Hungersnot und Emigration


1846 fiel die Kartoffelernte extrem schlecht aus, was zu Hungersnöten führte, und 1850 brach die Cholera auf Madeira aus und forderte 10.000 Opfer. All dies führte dazu, dass zwischen 1835 und 1855 ca. 40.000 Menschen von Madeira emigrierten.​


Mehltau

1852 traf eine weitere Krise Madeira: der Mehltau. Mehltau reduziert nicht nur die Qualität der Trauben, sondern auch noch den Ertrag. Für eine schon gebeutelte Wirtschaft, deren Hauptexportgeschäft Wein ist, war das eine Katastrophe. 1855 wurden gerade einmal 36 pipes Wein produziert. Der Mehltau hat die Rebsorte Terrantez nahezu vollständig ausgerottet. Dem Mehltau wurde durch das Bestreuen der Rebstöcke mit Schwefel Einhalt geboten. Aber es dauerte ca. 10 Jahre, bis der Weinanbau wieder ähnlich ertragreich war wie vor dem Mehltau.


Reblaus

1872 kam die Reblaus nach Madeira. Die ca. 1 mm große Reblaus entzieht den Wurzeln der Reben Saft, wodurch sich zunächst die Ertragsmenge reduziert und die Pflanze später dann eingeht. Für befallene Rebstöcke gab und gibt es kein Heilmittel. Was half, war die Einfuhr von reblausresistenten Rebsorten aus Amerika und das Pfropfen der heimischen Rebsorten darauf. Viele Weinbauern mieden jedoch diesen Aufwand und bauten nur die reblausresistenten Rebsorten an wie z. B. Tinta Negra Mole.

Zum Ende des 19. Jahrhunderts hatten sich die Weinfelder erholt, und es wurde wieder Wein in nennenswerten Mengen produziert: 1895 wurden 8.000 pipes produziert und 2,5 Millionen Liter Wein exportiert.


Das 20. Jahrhundert


Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Herstellung des vinho da roda nicht mehr rentabel. Cossart Gordon war eine der letzten Firmen, die noch vinho da roda herstellten; sie schickten 1907 noch einmal 1.000 pipas auf die Reise nach Indien und zurück.


Der 1. Weltkrieg

1916 trat Portugal in den 1. Weltkrieg ein. Funchal wurde im Dezember 1917 von den Deutschen beschossen, und U-Boote erschwerten den Export von Wein, Stickereien und Korbwaren. Der Export kam praktisch zum Erliegen.


Nach der Oktoberrevolution 1917 brach der russische Markt weg, in dessen Folge die Firma Krohn pleite ging. Zeitgleich trug ein Mangel an Schwefel dazu bei, dass der Mehltau nicht bekämpft werden konnte, sodass die Ernte extrem schlecht ausfiel.​


Gründung der Madeira Wine Association

Nach Ende des 1. Weltkriegs erholte sich der Absatz wieder, sodass 1919 8 Millionen Liter Wein exportiert wurden. In Skandinavien stieg die Nachfrage nach Madeirawein, jedoch führte die Prohibition in den USA (1920 bis 1933) dazu, dass der amerikanische Markt wegbrach. Die gesunkene Nachfrage zwang die Exporteure zu sparen. Eine Möglichkeit hierzu war die Gründung der Madeira Wine Association (MWA) 1913.


Zunächst schlossen sich die Madeiraweinproduzenten und ‑exporteure William Hinton & Sons, Welsh Brothers und Cunha (seinerseits bereits ein Zusammenschluss der Firmen Cunha und Henriques, Camara & Co.) zur Madeira Wine Association zusammen. 1917 verließ William Hinton die MWA wieder, aber viele Firmen folgten im Laufe der Zeit. Zeitweise bestand die MWA aus bis zu 28 einzelnen Firmen. Ende der 1930er Jahre waren noch 17 Firmen unter dem Dach der MWA vereint.


Zwischen den Weltkriegen

In den Jahren zwischen den Weltkriegen änderte sich die Etikettierung des Weines. Neben den Markennamen erschienen nun auch die Rebsorten auf dem Etikett, wobei jedoch zu sagen ist, dass ein Großteil der als Sercial, Verdelho, Boal oder Malvasia gekennzeichneten Weine aus Tinta Negra Mole gekeltert wurde. Die Rebsortenangabe war eher als Stilkennzeichnung zu verstehen: Ein Sercial stand für einen trockenen Madeirawein, ein Verdelho für einen halbtrockenen, ein Boal für einen halbsüßen und Malvasia für einen süßen Madeirawein. Dieser „Etikettenschwindel“ hielt bis 1990 an, als er durch die EG (heute EU) verboten wurde.


Der 2. Weltkrieg

Obwohl Portugal während des 2. Weltkriegs neutral blieb, hatte der Krieg Auswirkungen auf Madeiras Wirtschaft und somit den Weinexport. Da die Schifffahrt eingeschränkt wurde, sanken auf Madeira sowohl Im‑ als auch Export. Um der daraus resultierenden Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken, wurden Bauprojekte begonnen, z. B. der Bau der Avenida do Mar oder des Mercado dos Lavradores in Funchal. Der Weinexport ging während der 1930er und 1940er Jahre auf 3 Millionen Liter zurück.​


Die 1960er und 1970er Jahre

Skandinavien und Frankreich entwickelten sich in den 1950er Jahren zu den größten Absatzmärkten, wobei nach Frankreich überwiegend mit Gewürzen versetzter Madeirawein exportiert wurde, der zum Kochen und Würzen genutzt wird.

In den 1960er und 1970er Jahren stieg der Export wieder deutlich an: 1972 wurden beispielsweise 5 Millionen Liter Madeirawein exportiert. Gleichzeitig sank die Anzahl der Exporteure drastisch; von 60 Madeiraweinexporteuren, die während des 2. Weltkriegs existierten, waren 1973 noch 23 übrig.


Nelkenrevolution

In der Folge der Nelkenrevolution 1974 wurde alle Banken verstaatlicht, so dass die Geldbeschaffung für die Madeiraweinhändler schwieriger wurde, die Banken unterstützten lieber soziale Projekte als Kredite für das Altern der Weine zu vergeben. Alle bestehenden Kredite wurden gestoppt, was die Madeiraweinhändler in große Schwierigkeiten brachte. 1976 wurde Madeira zur Autonomen Region (mit eigener Regierung und eigenem Parlament) und der Herausgeber der Zeitung Jornal de Madeira Dr. Alberto João Jardim, der sich zuvor in der Antikommunistischen Bewegung au Madeira engagiert hatte, wurde zum Präsidenten gewählt. Dieses Amt hatte er bis 2015 inne.


Instituto do Vinho da Madeira

1979 etablierte die Regionalregierung das Instituto do Vinho da Madeira (IVM), welches die Regularien bezüglich der Herstellung der Trauben und des Weines erlies und diese überwachte. Neben diesen Tätigkeiten war das IVM auch für chemische Analysen und die Werbung zuständig. Bevor ein Wein abgefüllt wird, wird jeder Wein vom Verkostungsgremium hinsichtlich seiner organoleptischen Eigenschaften überprüft und erst danach zum Verkauf freigegeben. Jede Flasche Madeirawein hat ein IVM-Siegel.

2006 wurde das IVM vom Instituto do Vinho, do Bordado e do Artesananto da Madeira (IVBAM) abgelöst. Im Bereich des Weinanbaus hat das IVBAM folgende Aufgaben:

  • Registratur aller Weinfelder inkl. Vorgaben bzgl. des Anbaus
  • Technischer Support und Unterstützung der Weinbauern
  • Bau und Betreuung experimenteller Weinfelder

 

Im Bereich der Weinzertifizierung hat das IVBAM folgende Aufgaben:

  • Registrierung der Gärung
  • Erstellung von Übersichten bzgl. Produktion, Verkauf und Lagerung
  • Lagerung von überschüssigem Wein
  • Verkostungsgremium
  • Ausstellung von Siegeln und Ursprungszeugnissen aller Madeiraweine und Tafelweine, die auf Madeira hergestellt werden



Das IVBAM ist in der Rua 5 de Outubro in Funchal im ehemaligen Haus des Konsuls Henry Veitch untergebracht. (Henry Veitch war der Konsul, der Napoleon, als das Schiff, das ihm nach St. Helena bringen sollte, vor Madeira Halt machte um Proviant aufzunehmen, ein Fass 1792er Wein schenkte. Da Napoleon ein Magenleiden hatte, wurde dieser Wein nie angerührt und kam nach Napoleons Tod 1821 wieder zurück nach Madeira und wurde von der Firma Brandys erworben.)




1986 - Portugals Beitritt zur EU

Durch den Beitritt Portugals zur EU floss viel Geld nach Madeira. Bis in die Mitte der 1990er Jahre dauerte eine Fahrt von Funchal an die Nordküste einen halben Tag. Dank des Ausbaus des Straßennetzes und dem Bau vieler Tunnels benötigt man heute für diese Strecke 40 Minuten.


Seit 1992 wurde das Programm POSEIMA (Programa de Opções Especificas para Fazer Face ao Afastamento e Insularidade da Madeira e Açores [Spezifisches Optionsprogramm zur Bewältigung der Abgelegenheit und Insellage von Madeira und den Azoren

]) aufgelegt, dass Geld für den Ausbau der Infrastruktur als auch für die Weinindustrie bereitstellte. Die Aufschrift POSEIMA findet sich auf einigen Fässern der Weinproduzenten und zeigt, dass der Weinproduzent Unterstützung der EU erhalten hat. Henriques & Henriques, Justino’s, Barbeito, und die Madeira Wine Company haben ihre Produktionsstätten mit Hilfe der EU außerhalb Funchals errichten können.

Das 21. Jahrhundert


Im Jahr 2000 startete die Universität von Madeira zusammen mit Blandys mehrere Forschungsprojekte: das erste Projekt betraf den Einfluss des estufagems auf den Wein; das zweite Forschungsgebiet (2006 – 2011) beschäftigte sich mit dem Vergleich von estufagem und canteiro-Reifung; die dritte Studie (2017 begonnen) beschäftigt sich mit dem Einfluss von Temperatur und Feuchtigkeit bei der Reifung unter Berücksichtigung der verschiedenen Rebsorten.

Im Jahr 2002 wurde der Export von ganzen Weinfässern untersagt.



Das Ende der alten Frasqueiras?

In der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts ist die Menge an alten Frasqueiras drastisch gesunken – vor allem im Bereich der Vintages aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Lediglich Pereira D’Oliveira haben noch einen großen Vorrat an Weinen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhunderts.


Die Madeirawinecompany, verkaufte letztmalig 2002 einen Sercial 1910, 2008 letztmalig einen Sercial Solera 1860, 2003 letztmalig einen Verdelho Solera 1860 und einen Boal Solera 1845 und 2011 letztmalig den Cossart Gordon Bual 1908. Somit ist ihr ältester Wein heute (2024) der Blandy Boal 1920 – dabei hat sich der Preis dieses Weines von 2002 bis 2024 fast vervierfacht, was der üblichen Preissteigerung aller Weinproduzenten entspricht.


Neue Altersstufen

Durch den Verkauf und das damit verbundene Verschwinden der alten Vintages bedingt, kamen neue Weinarten auf den Markt: 2008 erschien erstmalig ein „single harvest“. Die Altersstufen der blends wurden erweitert: waren sie im Jahr 2000 3, 5, 10 und 15 Jahre, so wurden im Laufe der Jahre die Stufen 20, 30 40 und über 50 Jahre zu offiziellen Bezeichnungen.

Ebenfalls im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts kam die Weinart „colheita“ (ein Jahrganswein mit einer canteiro-Reifung von fünf bis 18 Jahren) auf den Markt.